basics zum filmen

Beim Filmen von Clips mit dem Handy, Smartphone oder Tablet muss man einige Eigenheiten beachten. Die Tipps hier helfen euch, euren Clip möglichst kinotauglich zu machen.

Tipp 1: Immer horizontal und nicht vertikal filmen.

Warum es wichtig ist, dass ihr euer Mobile quer nehmt, seht ihr in diesem Clip:

Tipp 2: Es hat sich ausgewackelt

Ein Smartphone liegt leicht in der Hand, ein Tablet muss man eher in beide Hände nehmen – bei diesen kompakten Geräten übeträgt sich leicht Zittern und Wackeln ins Bild. Die Clips sind dann verwackelt und manchmal nicht mehr sehr schön anzusehen. Um ungewolltes Verwackeln zu vermeiden, macht es Sinn ein Stativ zu benutzen.

Für Smartphones und Tablets gibt es eigene Stative oder Stativadapter für wenig Geld. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem 11 Euro teuren “Stativadapter und Universalhalter für Tablet oder Smartphone System-S” gemacht.

Ihr könnt euer Mobile auch einfach auf einen Gegenstand legen und/oder mit Klebeband fixieren. Wenn ihr das Gerät an eine Wand drückt, ist es auch schon relativ stabil positioniert.

Tipp 3: Der Ton macht die Musik

Guter Ton ist oft ein Problem, wenn man mit Smartphones und Tablets filmen will. Probiert bei Interviews doch mal das Mikro der Kopfhörer eurer Geräte aus. Oder ihr kauft euch einen professionellen Adapter. Gute Erfahrungen haben wir mit dem iRig Pre oder Pro und dem iRig Mic gemacht es gibt aber auch andere gute Mikros und Adapter.
Mehr gute Tipps zum Vertonen eurer Clips findet ihr hier.

Tipp 4: Ein Storyboard für große Projekte

Wenn ihr einen etwas längeren Film plant, dann ist es häufig hilfreich, sich ein Storyboard anzulegen, wo schonmal in Bildern beschrieben ist, was wo und wie passieren und gedreht werden soll. Ein Storyboard kann gezeichnet werden oder aber als Fotostory mithilfe unterschiedlicher Apps erstellt werden. Z.B. Comic Life, Comic Strip it!, Storyboard Maker oder celtx.

Tipp 5: Bewegung rein bringen

Bewegung reinbringen, heißt nicht unbedingt im Film, obwohl eine wohlbedachte Kamerabewegung (Schwenk, Fahrt o.ä) tolle Stilmittel sind. Bevor ihr jedoch an Objekte ranzoomt, um sie näher abzubilden, setzt euch doch selbst einfach in Bewegung und geht ein bisschen näher ran. Hintergrund ist, dass die meisten Handy- und Smartphonekameras nur einen digitalen Zoom haben. Je weiter ihr damit reinzoomt, desto schlechter wird eure Bildqualität und desto mehr wackelt auch das Bild, wenn ihr ohne Stativ filmt. Also lieber mal näher ran gehen.

zusammengefasst:

kurz

klein

deluxe

Der Clip sollte nicht zu lang sein – auch 30 Sekunden können schon endlos erscheinen. Daher das Motto: kurz und knackig. Der Clip sollte gut auf einem kleinen Display anzusehen sein. Das heißt, man sollte beim Filmen darauf achten, dass man nah genug an die Motive herangeht und wackelige Aufnahmen vermeidet. Die Voraussetzungen für einen Clip deluxe sind die gute Idee, der präzise Ton und die außergewöhnliche Perspektive, … Übung macht den Meister, bzw. die Meisterin.

Einstellungsgrößen und Perspektiven

Die Einstellungsgröße bezeichnet den Bildausschnitt, den ihr mit der Kamera auswählt. Dabei könnt ihr nah ran gehen und Details filmen oder von weiter weg Totalen aufnehmen. Dazwischen gibt es noch unterschiedliche Abstufungen, die alle auch einen eigenen Namen haben. Die Einstellungsgrößen und auch unterschiedliche Perspektiven (von unten, oben oder auf Augenhöhe) machen euren Clip zum Zuschauen interessanter.

Im Beispielclip könnt ihr die unterschiedlichen Einstellungsgrößen und Perspektiven im Zusammenhang erleben. Normalerweise überspringt man die ein oder andere Einstellungsgröße, um eine größere Bildänderung zu erzielen, hierbei macht man aber auch keine zu großen Sprünge – das kommt natürlich ganz darauf an, was ihr mit der Einstellung, der Perspektive und/oder dem Schnitt aussagen möchtet.

Über diesen Link könnt ihr den Clip mit Erklärungen ansehen. Hier sind dann die Namen der einzelnen Einstellungsgrößen und Perspektiven eingefügt. Außerdem gibt es noch eine englische Version.

Der Five Shot

Wenn ihr nicht genau wisst, wie ihr eine Handlung oder eine Person in eurem Clip einführen sollt, dann kann euch der Five Shot hierbei helfen. In fünf Einstellungen (‘Shots’) stellt ihr Schritt für Schritt die Person oder eine bestimmte Handlung vor. Die Reihenfolge im Clip kann natürlich auch umgekehrt werden. Häufig werden aus fünf auch nur drei ‘Shots’. Hauptsache ist, dass die grundlegenden Fragen beantwortet werden können: Wer? Wo? und Was?

Über diesen Link könnt ihr den Clip mit Erklärungen ansehen. Hier sind dann die Namen der einzelnen Five-Shot-Schritte eingefügt. Außerdem gibt es noch eine englische Version.

Alle MCF Western Clips stehen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY und können hier heruntergeladen werden.

erzählen im film

Eine Geschichte im Film wird vor allem durch die Bilder lebendig, die ihr dreht und zusammenschneidet. Hier bekommt ihr Tipps, wie das gelingen kann.

1. Story

Wenn ihr einen Spielfilm oder Trickfilm machen wollt, braucht ihr in den meisten Fällen zunächst eine Idee, die ihr dann zu einer Geschichte ausbauen könnt. Um schnell viele Ideen zu entwickeln, hilft es manchmal sich einen Begriff oder ein Thema zu wählen, das im Clip aufgegriffen werden soll. Hierbei könnt ihr euch natürlich immer am jeweiligen Sonderthema des mobile clip festivals orientieren.

Eure Geschichte sollte spannend gestaltet sein. Das erreicht ihr am besten, indem ihr Höhe- und (unerwartete) Wendepunkte einbaut. Achtet darauf, dass eure Geschichte nicht zu lang und am Ende langweilig wird. Eine gute Methode, um eure Ideen schnell zusammenzufassen, ist, wenn ihr damit einen Satz bildet, der in etwa so beginnt: “Erinnerst du dich an den Film, bei dem …”. Hier fügt ihr dann eure Idee ein und schon habt ihr ein erstes Gerüst für eure Geschichte.

2. Storyboard

Das Storyboard gibt euch eine wichtige Hilfestellung beim Dreh. Hier legt ihr fest, was bei eurem Clip wann und wo gedreht werden soll. Ihr zeichnet oder fotografiert hier die einzelnen Einstellungen, die ihr später drehen möchtet. Deshalb müsst ihr euch bereits beim Storyboard Gedanken darüber machen, wie die einzelnen Szenen aufgebaut sein sollen. Hilfreiche Apps für (Foto-) Storyboards sind z.B. ComicLife, Comic Strip it! und celtx.

Wenn ihr größere Filmprojekte plant oder über längere Zeit hinweg einen Clip produziert, führt euch das Storyboard eure Gedanken zum Film immer wieder vor Augen. Dabei ist das Storyboard nicht Gesetz. Wenn euch beim Dreh bessere Einstellungen auffallen, dann lasst euch durch die Vorgaben im Storyboard nicht einschränken.

Als Beispiel könnt ihr hier das Storyboard für den Einstellungsgrößen-Western, der weiter unten verlinkt ist, ansehen.

Eine Vorlage für ein einfaches Storyboard könnt ihr hier runterladen. Detailliertere Storyboards haben z.B. eine eigene Spalte für die Tonebene und beschreiben die Einstellungsgröße, die Kamerabewegung sowie die Handlung getrennt.

3. Einstellungsgrößen und Perspektiven

Die Einstellungsgröße bezeichnet den Bildausschnitt, den ihr mit der Kamera auswählt. Dabei könnt ihr nah ran gehen und Details filmen oder von weiter weg Totalen aufnehmen. Dazwischen gibt es noch unterschiedliche Abstufungen, die alle auch einen eigenen Namen haben. Die Einstellungsgrößen und auch unterschiedliche Perspektiven (von unten, oben oder auf Augenhöhe) machen euren Clip zum Zuschauen interessanter.

Im Beispielclip könnt ihr die unterschiedlichen Einstellungsgrößen und Perspektiven im Zusammenhang erleben. Normalerweise überspringt man die ein oder andere Einstellungsgröße, um eine größere Bildänderung zu erzielen, hierbei macht man aber auch keine zu großen Sprünge – das kommt natürlich ganz darauf an, was ihr mit der Einstellung, der Perspektive und/oder dem Schnitt aussagen möchtet.

Über diesen Link könnt ihr den Clip mit Erklärungen ansehen. Hier sind dann die Namen der einzelnen Einstellungsgrößen und Perspektiven eingefügt. Außerdem gibt es noch eine englische Version.

4. Der Five Shot

Wenn ihr nicht genau wisst, wie ihr eine Handlung oder eine Person in eurem Clip einführen sollt, dann kann euch der Five Shot hierbei helfen. In fünf Einstellungen (‘Shots’) stellt ihr Schritt für Schritt die Person oder eine bestimmte Handlung vor. Die Reihenfolge im Clip kann natürlich auch umgekehrt werden. Häufig werden aus fünf auch nur drei ‘Shots’. Hauptsache ist, dass die grundlegenden Fragen beantwortet werden können: Wer? Wo? und Was?

Über diesen Link könnt ihr den Clip mit Erklärungen ansehen. Hier sind dann die Namen der einzelnen Five-Shot-Schritte eingefügt. Außerdem gibt es noch eine englische Version.

Alle MCF Western Clips stehen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY und können hier heruntergeladen werden.

zeitraffer/-lupe

Viele der aktuelle Smartphones verfügen bereits über Zeitlupen- oder Zeitraffereffekte. Falls euer Mobile das aber noch nicht kann, haben wir hier einige Apps für dich aufgelistet, die diese Effekte ermöglichen.

sloproDie App SloPro rüstet diese Funktion auch für ältere iOS Geräte nach. (kostenlos)

 

Lapse ItLapse It für Android und iOS ist eine Zeitraffer-App mit der man auch ganz einfach schöne Stop Motion- und Trickfilme machen kann. (kostenlos)
 

Faszinierende Zeitraffer lassen sich auch mit Hyperlapse from Instagram erstellen. Ein Vorteil ist, dass die App Verwackler vermindert und so ein Zeitraffer ermöglicht, das aussieht wie auf Schienen verlaufend. (kostenlos)

 

effekte

In manchen Clips kann man mit unterschiedlichen Kamera- oder Spezialeffekte spannende Wendungen einbauen. Deshalb haben wir hier einige Apps aufgelistet, mit denen ihr eure Clips aufpeppen könnt.

Kamera Effekte:

filmic-pro

Mit der App FiLMiC Pro seid ihr Herr über die Bilder, die ihr aufnehmt. Viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten helfen euch dabei, eure Clips noch professioneller aussehen zu lassen. Die kostenpflichtige App gibt’s für iOS und für Android Smartphones.

8mm Camera

Die App 8mm Camera katapultiert euch in die 20ger oder 70ger Jahre. Der coole Retrolook entsteht während dem Filmen durch verschiedene Filter, sodass ihr euch Nachbearbeitungen sparen könnt. (kostenpflichtig)

Beispielclips für diese App findest du hier:
Trailer #4, #0

vintage 8mm video camera

Die Android Variante Vintage 8mm Video Camera macht eine ebenso gute Figur.

.

 

mzl.frgympddMit Split Lens 2 für iOS kannst du gleich mehrmals der Hauptdarsteller in deinem Clip sein! Die App teilt den Bildschirm in unterschiedliche Felder, für die du jeweils ein Video aufnehmen kannst. (kostenlos)

Ein Beispiel für die Verwendung der App findest du hier:
Trailer #3

green screen app

Mit der Green Screen – App Do Ink kann man die Personen auf eurem Video nachträglich vor neue Hintergründe setzen – so könnt ihr vor einem Alien davonlaufen, vor einem gewaltigen Bergpanorama stehen oder Luftballons davonfliegen lassen. Alles, was ihr braucht, ist ein grüner Hintergrund! (kostenpflichtig)

Spezial Effekte:

Du brauchst Effekte für deinen Action Film?

action-movie-fxAction Movie FX für iOS strotzen vor martialischen Effekten. (teilweise kostenlos)

 
Hier kannst du dir einen Eindruck von der App machen:
Trailer #1

action-movie-creator-fxAction Movie Creator FX für Android bietet ebenso einige Effekte kostenlos, andere kann man sich dazu kaufen.

 

 

Saber Movie FXSaber Movie FX für iOS kann dir helfen, wenn deinem Film noch ein spektakuläres Laserschwertduell fehlt. (kostenpflichtig)

 

 

Mit FX Guru für iOS/Android kannst du deinen Film mit Hollywood-reifen Spezialeffekten versehen. Die App kann kostenlos heruntergeladen werden, einige Effekte sind jedoch kostenpflichtig.

 

 

Mit Faceswap live kannst du dein Gesicht mit einem Freund live tauschen oder die Gesichtszüge eines Prominenten annehmen. Das Ergebnis kannst du durch Foto oder Video festhalten. Diese App ist sowohl für iOS, als auch für Android verfügbar. (kostenpflichtig)

 

 

 

 

stop motion

Mit Smartphones und Tablets ist es sehr einfach Stop Motion Filme wie Wallace und Gromit oder Shaun das Schaf zu machen.

Am Besten, benutzt du ein Stativ, damit sich die Kameraposition deines Mobiles nicht verändert. Anschließen kannst du Bild für Bild Bewegung in deinen Stopmotion-Trickfilm bringen.

 

IStopmotion

Mit iStop Motion für iOS lassen sich auch tolle Zeitraffer-Filme drehen.
(kostenpflichtig)


Beispielclips für diese App findest du hier:
Trailer #6, #7

clayframes-stop-motionClayframes – Stop-Motion heißt die androide Variante, mit der man ganz leicht tolle Animationsfilme entstehen lassen kann. (kostenpflichtig)

 

unnamedDie Android-App Stop Motion Maker KomaDori Lite ist kostenlos und ermöglicht den Import von Bildern aus der Galerie.

Pic Pac

Mit PicPac für Android kann man einfach Zeitraffer und Stop-Motion-Filme drehen und bearbeiten.

 

Beispielclips für diese App findest du hier: Trailer #11, #18

unnamedDie kostenlose Trickfilm-App Stop-Motion Studio bietet ihr umfangreiches Angebot für iOS, Android und Windowsphones! Es ist möglich mehrere Projekte anzulegen und zu speichern, um später am gleichen Projekt weiterzuarbeiten. Leider lassen sich keine einzelnen Bilder importieren oder exportieren.

Beispielclips für diese App findest du hier: Trailer #19

Pixel Studio

Um mit dieser App einen Clip zu produzieren, braucht es nicht mal mehr eine Kamera! Bei Pixel Studio setzt man sein Bild Punkt für Punkt, also Pixel für Pixel zusammen. Bild für Bild entsteht so eine ganz besondere Animation. Die Android-App ist kostenlos.

Einen Beispielclip für diese App findest du hier: Trailer #16

Weitere Beispiele für Stopmotion-Clips, die in den letzten Jahren eingereicht wurden, findet ihr hier.

schnitt

Wenn euer Clip aus mehreren Aufnahmen besteht, macht es Sinn diese zusammenzuschneiden. Vielleicht müsst ihr auch den ein oder anderen Take kürzen. Hierbei helfen euch Schnittapps. Einige davon haben wir hier für euch gesammelt.

IMovie

iMovie ist ein einfach zu bedienendes und recht mächtiges Schnittprogramm für iOS. Mit der Trailer Funktion kann man im Handumdrehen professionell aussehende Trailer oder Kurzfilme erstellen. (kostenlos)

Beispielclips für die Verwendung von iMovie findest du hier:
Trailer #21, #19, #6, #5, #3, #2, #1

Pinnacle

Pinnacle stellt eine beliebte Alternative dar. Es bietet zudem mehrere Audiospuren (kostenpflichtig)

 

.AndroVid Video TrimmerAndroVid Video Trimmer ist ein simples Schnittprogramm für Android. Es gibt viele aber wohl noch keine ideale Lösung für Android. (kostenlos)


Ein Beispiel für die Verwendung von AndroVid findest du hier: Trailer #11

slow-motion-video-app-2

VivaVideo ist eine Videoapp für Android und iOS, die unterschiedliche Funktionen vereint. In erster Linie ermöglichst sie das Zusammensetzen und gleichzeitige Kürzen von kurzen Sequenzen zu einem Clip. Hierbei können Clips aus der Galery gewählt oder direkt aufgezeichnet werden. Gespeicherte Projekte können später weiterbearbeitet und mit Musik unterlegt oder mit Filtern bearbeitet werden.

Ein Beispiel für die Verwendung von VivaVideo kannst du dir hier ansehen: Trailer #14, #15, #18, #20

lumio video tuner logo

Video Tuner für Windows Telefone mit Lumia Cyan ist ein simples Schnittprogramm. (kostenlos)

c

roadmovie RoadMovies nur für iPhone. Mit dieser App von Honda kann man sehr einfach kurze atmosphärische Mini-Filmchen machen, die automatische zusammengeschnitten werden. (kostenlos)

Magisto-Magical-Video-EditorMagisto für Android und iOS schneidet deine Videos selbstständig zu einem Film zusammen. (kostenlos)

 

nutshellNutshell ist eine App für iOS (kostenlos) die aus 3 kurzen Aufnahmen und zusätzlichen Cartoon-Elementen kleine nette Clips zaubert.

Ein Beispiel für den Einsatz dieser App findest du hier: Trailer #13

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musik und sound

Mit eurem Mobile habt ihr alle Instrumente gleich dabei. Selber Musik aufnehmen ist also ganz leicht. Hier sind einige Apps aufgelistet, die euch dabei helfen. Außerdem könnt ihr auch einfach Sounds und Off-Töne aufnehmen, die ihr in eure Clips einbauen könnt.

movbeats Movbeats ermöglicht es für iOS-Geräte, Töne zu filmen und daraus Beats zu erstellen. (kostenlos) Die App ist derzeit nicht erhältlich. Eine kostenpflichtige Alternative für iOs-Geräte ist Vidrhythm.

 

Mit Garageband für iOS können Musikstücke mit unterschieldichen Instrumenten eingespielt werden. (kostenlos)

 

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Novation Launchpad ist eine einfach zu händelnde App für iPad und iPhone mit der man Beats und Musik selber machen kann. Die kostenlose Version bietet für Einsteiger schon ausreichend viele Möglichkeiten.

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Novation Launchkey kann mit Novation Launchpad synchronisiert werden und bietet somit einen zusätzlichen Synthesizer. Die kostenlose App beinhaltet viele verschiedene Sounds und sehr intuitive Soundbearbeitungsmöglichkeiten. (nur für iPad)

Diese App könnt ihr hier im Einsatz hören: Trailer #1

korg-ikaossilator-eUIKI_oMit der kostenpflichtigen iOS-App KORG iKaossilator können Musikstücke komponiert und einfach gespeichert werden.

Ein Beispiel für diese App hört ihr hier: Trailer #2

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Die App Musik Maker Jam von Magix kann von iOS, Android und Windowsphone genutzt werden. Sie ermöglicht das Erstellen und Aufnehmen von Musikstücken auf der Grundlage unterschiedlicher Musikstile. (kostenlos)

wave-pad

Wave Pad steht als App für iOS und Android kostenlos zur Verfügung. Hier könnt ihr Sounds aufnehmen und direkt bearbeiten.

 

voice-record

Die iOS-App Voice Record Pro ist ein vielfältiges Tool zum Aufzeichnen und Bearbeiten von Sounds. Die App ist kostenfrei.

 

hokusai

Der Hokusai Audio Editor ist eine App für iOS, mit der Töne aufgenommen und bearbeitet werden können. Der große Vorteil der App ist, dass Sound in mehreren Spuren bearbeitet werden können. Die App ist kostenlos erhältlich.

Hier und Hier gibt es noch mehr Tipps.

Mit Vidibox für iOS hast du die Möglichkeit, Audio- und Videoschnipsel interaktiv zu verknüpfen. (kostenpflichtig)

 

 

Wenn ihr doch lieber Musik nehmen wollt, die andere gemacht haben, dann informiert euch hier über Creative Commons und welche Musik ihr wie verwenden dürft.

ausrüstung

Einen guten Einstieg in die Filmarbeit bieten Tablets. Sie vereinen alles, was man für den Anfang braucht, in einem Gerät. Mit den meisten Tablets sind mittlerweile gute Filmaufnahmen möglich – beim Kauf sollte am besten auf HD-Qualität geachtet werden. Zugleich ermöglichen Tablets die Vertonung des Filmmaterials – entweder direkt mit dem Tablet selber, oder über ein an das Gerät angeschlossenes Mikrofon. Mit den speziell für Tablets entwickelten Schnittprogrammen lassen sich kleinere Filmprojekte direkt und ohne größeren Aufwand oder Vorkenntnisse schneiden.

Einen weiteren großen Vorteil, den die Filmarbeit mit Tablets mit sich bringt, ist die vielfältige Auswahl an Apps. So kann schnell und in wenigen Schritten ein eigenes Hintergrundlied komponiert und vielzählige Toneffekte eingefügt oder auch ein Raumschiff – ob selbst gebaut oder animiert – mit Hilfe einer Green Screen App durch das Weltall gesteuert werden. Eine kleine Auswahl an Apps findet ihr hier.

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Für Aufnahmen mit dem Tablet ist natürlich ein Stativ sehr hilfreich. So kann das Tablet für längere und konstante Aufnahmen fixiert werden. Um das Tablet auf dem Stativ zu befestigen, braucht man zusätzlich eine Tablet-Halterung. Diese Stativadapter oder Universalhalter werden einfach auf das Stativ geschraubt. Achtet darauf, dass eure Tablet-Halterung das gleiche Anschlussgewinde hat, wie das Stativ! Das Tablet kann so einfach in die Halterung geklemmt werden und hat dann einen sicheren Stand auf dem Stativ.

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Insbesondere bei Standaufnahmen eines kleineren Filmsets – z.B. wenn ihr einen Stop-Motion-Film dreht – kann eine zusätzliche Lichtquelle hilfreich sein. Sich auf gute Lichtverhältnisse am Drehort zu verlassen, ist meist eine sehr unsichere Angelegenheit. Zu wenig Sonne, zu viel Sonne, Licht aus der falschen Richtung oder Schatten – die perfekte Ausleuchtung eures Filmsets erreicht ihr am besten, indem ihr versucht, sie durch ein zusätzliches LED-Licht zu steuern. Diese lassen sich auch auf ein Stativ schrauben und können so leicht positioniert werden. Kleinere Modelle sind meist batteriebetrieben und so seid ihr auch bei Außenaufnahmen unabhängig von einer Stromquelle.

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Ebenso wichtig wie das Bild, ist beim Filmemachen natürlich auch der Ton! Auch hier bieten Tablets viele Möglichkeiten, wie man für seinen Film gute Tonaufnahmen machen kann. Am einfachsten ist es, den Ton direkt mit dem eingebauten Mikrofon des Tablets selber aufzunehmen. Will man Ton und Bild parallel aufnehmen, ist es allerdings meist schwierig, Kamera und  Mikrofon so auszurichten, dass man gleichzeitig das Gewünschte sieht und auch gut hört. Mögliche Störgeräusche sind so außerdem schwer zu kontrollieren. Externe Mikrofone passen jedoch nicht immer in die Audiobuchse von Tablets. Eine gute Lösung hierfür sind iRigs-Adapter. Mit diesem Mikrofon Interface könnt ihr Kabelmikrofone mit einem XLR-Ausgang an euer Tablet anschließen und so sehr gute Tonqualitäten erzielen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn ihr Interviews oder komplexere Filmszenen aufnehmen wollt. Zur Überprüfung der Aufnahmequalität kann zudem auch gleich mit dem Kopfhörer mitgehört werden – hierfür bieten iRigs einen zusätzlichen Anschluss. Viele Mikrofonarten, beispielsweise Ansteckmikrofone (auch Lavaliermikrofone genannt), gibt es aber mittlerweile auch mit passenden Anschlüssen für Tablets.

Falls ihr die Chance habt, euren Film mit Hilfe eines Beamers auf der großen Leinwand zu präsentieren, braucht ihr ebenfalls einen Adapter, da Tablets nicht über einen passenden Beameranschluss verfügen.

fotografie

Mit deinem Mobile hast du immer und überall die Möglichkeit, deine Umgebung als Foto festzuhalten. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, die du zusätzlich mit Apps unterstützen kannst. Ein paar Fotoapps sind hier aufgelistet – natürlich gibt es in den Stores noch haufenweise mehr. Die Apps sollen dir ein bisschen Inspiration bieten – die Foto-App muss natürlich jeder für sich selbst finden.

Kleiner Hinweis: Obwohl viele der Apps zunächst kostenfrei sind, beinhaltet ein Großteil von ihnen In-App-Käufe, mit denen du zusätzliche Effekte und Funktionen freischalten kannst.

Foto-Hacks und Tipps

Wenn du mehr über’s Fotografieren lernen möchtest, helfen dir The Great Photo App (kostenpflichtig, iOS) oder Der Fotoguide (kostenpflichtig, iOS). Beide Apps sind in deutscher Sprache erhältlich. Natürlich helfen dir auch die Tipps zum Filmen, um deine Bilder zu optimieren.

Besser Fotografieren

Nicht jeder hat den Blick für das perfekte Bild, doch auch hier gibt es eine hilfreiche App wie Camera51 (gratis, iOS und Android), die dir Tipps gibt, wie du deine Kamera ausrichten sollst, um dein Foto besonders wirkungsvoll werden zu lassen.

Mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten kannst du zum Beispiel die Belichtungszeit oder den Fokus selbst einstellen und deine Bilder so selbst an die Umgebung anpassen. Starke Apps sind hier z.B. Camera+ (kostenpflichtig, iOS), Zitrr Camera (kostenpflichtig, iOS), Open Camera (gratis, Android) oder Camera FV5 (kostenpflichtig, Android). Mit ProCam 4 (kostenpflichtig, iOS) kannst du sogar Bilder im RAW-Format speichern.

Mit Fast Camera Burst (kostenpflichtig, iOS und Android) gelingen Serienaufnahmen, bei denen du nachher das beste Bild raussuchen kannst oder alle Fotos zu einem Zeitlupe-Clip verarbeitest. Als besonderes Feature gibt es noch einen Timer, der dir Zeit lässt mit aufs Bild zu huschen, bevor die App auslöst.

Die Pro HDR Camera (kostenpflichtig, iOS und Android) bietet noch ein besonderes Feature. HDR steht für High Dynamic Range. Dahinter stehen Bilder, die möglichst viele Farbdetails und unterschiedliche Belichtungen im Bild beachten. Die App erreicht dies, indem mehrere Bilder vom gleichen Motiv aufgenommen und anschließend übereinander gelegt werden. Eine kostenlose Alternative für iOs-Geräte ist die App Live HDR Camera.

Auch Panoramen und 360°-Aufnahmen können spannend sein. Diese Funktion haben manche Geräte bereits integriert. Für andere gibt es zum Beispiel z.B. Cardboard Camera (gratis, iOS und Android) oder Photo 360° by Sfera (gratis, Android). Auch Google Street View (gratis, iOS und Android) ermöglicht 360°-Aufnahmen.

Das Live-Foto-Feeling für Android erhältst du mit Camera MX – Live Foto App (gratis, Android). Die App nimmt Bilder als kurze Videos auf, die du als Clip oder animiertes Gif teilen kannst.

Bildbearbeitung

Bei der mobilen Bildbearbeitung gibt es eine ganze Reihe an Allround-Talenten. Die bevorzugten Funktionen sind Bilder rotieren und zuschneiden, Filter, Effekte, Rahmen, Texte oder Sticker hinzufügen und Farbkorrekturen vornehmen. Hierzu zählen zum Beispiel Pixlr (gratis, iOS und Android), Wondershare Powercam (gratis, Android), Photoshop Express (gratis, iOS und Android), PicsArt (gratis, Windows, iOS und Android), Rookie Cam (gratis, iOS) und zahlreiche (kostenpflichtige) Angebote mehr. Fotomontagen kannst du mit Photoshop Mix (gratis, iOS und Andoid) ertsellen.

Starke Filter

Bei vielen Filterapps kannst du bereits während dem Fotografieren live sehen, wie das Bild später aussehen wird oder sie später nachbearbeiten. Starke Filter-Apps sind z.B. Pomelo – absolute filters (gratis, iOS und Android), Tadaa – HD pro Camera (gratis, iOS), Litely (gratis, iOS) und Colorburn – 1000 filters (kostenpflichtig, iOS). Bei Shift (gratis, iOS und Android) kannst du sogar eigene Filter speichern und deine Favoriten griffbereit ablegen. Auf schwarz-weiß-Aufnahmen hat sich die App Kamera Noir (kostenpflichtig, iOS) spezialisiert.

Einige Apps konzentrieren sich auf bestimmte Filterstile. Retro-Filter sind z.B. Lo-mob (kostenpflichtig, iOS), Lomogram+ (gratis, Windows), XnRetro (gratis, iOS und Android), Old Photo (gratis, Android) und Old Photo PRO (gratis, iOS). Deine Bilder in kunstvolle Gemälde verwandeln kannst du mit Waterlogue (kostenpflichtig, iOS), Paper Camera (kostenpflichtig, iOS und Android), Distressed FX (kostenpflichtig, iOS), Grungetastic (kostenpflichtig, iOS und Android) oder Brushstroke (kostenpflichtig, iOS). Mittels Prisma (gratis, iOS und Android) sehen deine Fotos ebenfalls wie Kunstwerke berühmter Maler aus. Da die Bilder aber im Internet verarbeitet werden, achte darauf, welche Bilder du hochladen willst und auf dein Datenvolumen.

Wenn du deine Bilder in eine Miniaturwelt verwandeln willst, helfen dir Tilt Shift Kamera (gratis, Android) und Tilt Shift Camera (gratis, iOS).

Spezielle Effekte

Als Beauty-Apps gelten Facetune (kostenpflichtig, iOS und Android) und Cymera – Foto und Beauty Editor (gratis, Android). Hier können Hautunreinheiten beseitigt, rosige Wangen gezaubert und Fältchen retuschiert werden. Beide Apps zeigen ihre Stärken bei Selfies und Portraits. Den Beauty-Effekt für Essensbilder bietet Foodie (gratis, iOS und Android) – hier wird jedes Gericht zum Hingucker.

Es gibt einige Apps, bei denen du speziell einzelne Farben herausstellen kannst, wie z.B. Color Splash (kostenpflichtig, iOS) oder Color+ (gratis, iOS) und Color Splash Photo (gratis, Android). Bei besonderen Farbkorrekturen und -veränderungen ist Bokehful (kostenpflichtig, iOS) ein kraftvolles und buntes Tool. Lichteffekte kannst du mit LensFlare Optical Effects (kostenpflichtig iOS) nachträglich einfügen und an dein Motiv anpassen.

Raffinierte Kaleidoskop-Effekte und symmetrische Ausschnitte im Bild erreichst du mit Fragment (kostenpflichtig, iOS und Android). Besonders stark im Bereich Texteffekte sind die Apps Retype – Typografiegestaltung für Fotos (kostenpflichtig, iOS), A Beatiful Mess (kostenpflichtig, iOS und Android) und Rhonna Designs (kostenpflichtig, iOS und Android).

Spannende Collagen und Bildergeschichten

Mit Collagen und Comics können deine Bilder Geschichten erzählen. Auch hierbei unterstützen dich verschiedene Apps, wie z.B. Comic Life (kostenpflichtig, iOS), Diptic (kostenpflichtig, iOS und Android) oder Photo Collada (gratis, Android). Bei Fuzel Collage (gratis, iOS und Android) bekommst du zusätzlich jede Woche eine Fotoaufgabe mit der du Credits verdienen kannst.

Datenschutz

Wenn du fotografierst, dann wird nicht nur das Bild gespeichert, sondern damit auch viele Metadaten, wie die Aufnahmeeinstellungen, das Kameramodell, der Standort etc.. Wenn du deine Bilder dann online teilst, werden auch diese Daten (versteckt) mitgeteilt. Für iOS-User besteht mit der App Methapho (gratis, iOS) die Möglichkeit diese Metadaten einzusehen und vor dem Teilen zu entfernen.

Gadgets

Zum Fotografieren mit dem Smartphone gibt es das ein oder andere hilfreiche Gadget. Allen voran ein Stativ. Hiermit vermeidest du, dass deine Aufnahmen verwackeln – vorerst kann es aber auch helfen, das Handy oder deine Arme an einer Wand oder auf einem Tisch abzustützen. Auch Selfie Sticks sind Stative. Mit etwas Kreativität, kannst du so ganz ungewöhnliche Perspektiven erreichen. Für Fotos, auf denen du als Fotograf mit drauf sein willst, gibt es außerdem Bluetooth- Fernauslöser zu kaufen. Solche sind bei vielen Selfie Sticks auch schon dabei. Außerdem kannst du oft auch die Kopfhörer deines Smartphones als Fernauslöser nutzen.

Für bessere Bilder gibt es zudem externe Blitzgeräte und Aufsteck-Linsen, also eine Art Wechselobjektive, mit denen du zum Beispiel Makro-Aufnahmen (also ganz nahe) oder Fisheye-Bilder machen kannst.

360º

Egal ob bei Fotos oder Videos – 360º ist gerade voll im Trend.

Hier bekommst du einige Tipps, wie du deine Fotos und Videos am Besten hinbekommst und wie du sie mit anderen teilen kannst.