basics zum filmen

basics zum filmen

Zum Filmen braucht man heutzutage nicht mehr unbedingt einen große, schwere Kamera. Stattdessen kann man auch einfach sein Handy verwenden. Smartphones besitzen heutzutage sehr gute, integrierte Kameras, mit denen sich viele Projekte problemlos umsetzen lassen. Was man beim Filmen von Clips mit dem Smartphone oder dem Tablet alles beachten muss, das erklären wir Euch im Folgenden. Diese Tipps helfen euch garantiert dabei eure Mobile-Filme zu verbessern!

Tipp 1: horizontal oder vertikal filmen?

Grundsätzlich gilt: “Filmste quer, dann siehste mehr”. Dennoch entscheidet sich die Frage, ob man horizontal oder doch lieber vertikal filmen sollte, mit dem Ausgangsmedium. Möchte ich ein Video für Youtube oder für’s Kino filmen, dann ist es sinnvoller horizontal zu filmen – schließlich ist der Youtube-Player als auch die Leinwand auf ein breites Videoformat ausgelegt (z.B. 16:9). Möchte ich meine Clips auf Instagram oder auf Snapchat veröffentlichen, dann kann es sinnvoller sein, direkt hochkant zu filmen – wenn man die Clips mit dem Handy anschaut ist das ja auch kein Problem.

Tipp 2: Es hat sich ausgewackelt

Ein Smartphone liegt leicht in der Hand, ein Tablet muss man eher in beide Hände nehmen – bei diesen kompakten Geräten übeträgt sich leicht Zittern und Wackeln ins Bild. Doch auch für dieses Problem gibt es Lösungen. So besitzen neuere Smartphones oftmals einen optischen Bildstabilisator, der ruhiges Filmen im Videomodus ermöglicht. Am besten benutzt man jedoch einfach ein Stativ. Diese gibt es oftmals schon für wenig Geld und sie garantieren ruckelfreie Aufnahmen. Wer auch in Bewegung oder bei wilden Verfolgungsjagden smooth bleiben möchte, der kann auf einen Gimbal zurückgreifen. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Gerät, auf welchem ihr eurer Smartphone plaziert. Ein cooles Gadget, aber mit rund 100 Euro auch recht teuer.

Hat man keine technischen Hilfsmittel zur Hand, dann kann man das Handy auch auf einen Gegenstand legen und/oder mit Klebeband fixieren. Wenn ihr das Gerät an eine Wand drückt, ist es auch schon relativ stabil positioniert.

Tipp 3: Der Ton macht die Musik

Guter Ton ist oft ein Problem, wenn man mit Smartphones und Tablets filmen will, vor allem wenn man Distanzen überbrücken muss. Hier lohnt es sich dann statt dem internen Mikrofon ein externes Mikrofon (also ein Zusatzmikrofon) zu verwenden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Über Adapter wie das iRig Pre oder Pro und dem iRig Mic lassen sich XLR Mikrofone mit dem Handy verbinden, Ansteckmikrofone wie das Rode SmartLav oder das Richtmikrofon Rode VideoMicro lassen sich direkt mit dem Smartphone verbinden.

Mehr gute Tipps zum Vertonen eurer Clips findet ihr hier.

Tipp 4: Ein Storyboard für große Projekte

Wenn ihr einen etwas längeren Film plant, dann ist es häufig hilfreich, sich ein Storyboard anzulegen, wo schonmal in Bildern beschrieben ist, was wo und wie passieren und gedreht werden soll. Ein Storyboard kann gezeichnet werden oder aber als Fotostory mithilfe unterschiedlicher Apps erstellt werden. Z.B. Comic Life, Comic Strip it!, Storyboard Maker oder celtx.

Tipp 5: Bewegung rein bringen

Bewegung reinbringen, heißt nicht unbedingt im Film, obwohl eine wohlbedachte Kamerabewegung (Schwenk, Fahrt o.ä) tolle Stilmittel sind. Bevor ihr jedoch an Objekte ranzoomt, um sie näher abzubilden, setzt euch doch selbst einfach in Bewegung und geht ein bisschen näher ran. Hintergrund ist, dass die meisten Handy- und Smartphonekameras nur einen digitalen Zoom haben. Je weiter ihr damit reinzoomt, desto schlechter wird eure Bildqualität und desto mehr wackelt auch das Bild, wenn ihr ohne Stativ filmt. Also lieber mal näher ran gehen.

zusammengefasst:

kurz

klein

deluxe

Der Clip sollte nicht zu lang sein – auch 30 Sekunden können schon endlos erscheinen. Daher das Motto: kurz und knackig. Der Clip sollte gut auf einem kleinen Display anzusehen sein. Das heißt, man sollte beim Filmen darauf achten, dass man nah genug an die Motive herangeht und wackelige Aufnahmen vermeidet. Die Voraussetzungen für einen Clip deluxe sind die gute Idee, der präzise Ton und die außergewöhnliche Perspektive, … Übung macht den Meister, bzw. die Meisterin.